Wie kam es zu der Idee, einen Verein zu gründen?



Wir haben uns überlegt: Wenn von uns aufgestellte Kandidaten in den Rat gewählt werden – wie geht es dann weiter?

Die, die den Mut gehabt haben, sich aufstellen zu lassen und es nicht geschafft haben, verschwinden quasi wieder in der Versenkung und die, die in den Rat gewählt wurden, stehen allein da.

Deshalb fand die Idee, als Basis Mitstreiter zu suchen, die auch in der Zukunft aktiv mit gestalten, gleich ein breites Echo.

Denn die Möglichkeiten der Ideengebung und der Einflussnahme, wenn ich als Bürger keiner Partei angehöre oder angehören möchte, sind relativ gering. Wie kann so ein Bürger sich Gehör verschaffen, ohne dass er selbst nach vorne tritt – was viele vielleicht nicht möchten?

Wir wollen daher einen Verein gründen, der von den Mitgliedern als Plattform gesehen wird, Ideen in den Rat zu tragen und ihre Meinung zu äußern. Sie sollen damit neue Sichtweisen möglich machen.

Der Verein soll auch Informations- und Ideenquelle für die Ratsmitglieder sein. Die Ratsmitglieder sollen ihr Feedback aus den Reihen der Vereinsmitglieder erhalten.

Sie sollen aber auch Rückhalt von den Mitgliedern bekommen, damit sie nicht allein auf weiter Flur stehen und gleich wieder den Mut verlieren.... Sie sollen Informationen von den Mitgliedern erhalten und die Diskussionsergebnisse in die Ratsarbeit einbringen.

Es ist Zeit, dem Gedanken Rechnung zu tragen, dass viele von uns sich nicht mehr einer Partei und deren Ideologie zugehörig fühlen. Wir wollen das richtige für unsere Dörfer tun – und nicht Beschlüsse auf Druck von Parteizugehörigkeiten treffen müssen.

Wir wollen damit erreichen, dass sich der Rat auch ungewöhnlichen Ideen öffnen kann und ein Bürger diese in den Rat tragen kann.

Vielleicht können wir eine starke Gruppierung im Ort werden. Wir haben auch angedacht, bestimmte Aktionen, Aktivitäten oder Gruppen durch Spenden zu unterstützen usw.

Das ist die Vision, die wir haben:


Eine über die Mitglieder, die frei von Ideologien sind, getragene Vereinigung von Eversenern und Ahausern. Von Menschen, die Einfluss nehmen wollen, egal ob mit oder ohne Parteibuch.